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Naturschönheiten

13. Aussichtstürme

Aussichtsturm und Obelisk auf dem Soós-Berg

Auf dem Soós-Berg, einer Station des Lehrpfades Tátorján bietet sich das herrliche Panorama von den Hotels in Siófok bis hin zu der Halbinsel Tihany und manchmal sogar noch weiter. Noch mehr zu sehen bekommt derjenige, der sich weiter bemüht, denn auf dem Berg wurde um einen Funkturm ein Aussichtsturm gebaut. Es lohnt sich in jeder Jahreszeit hochzuklettern, das Panorama ist die Anstrengung wert!


An der Spitze sollten Sie nicht nur Richtung Balaton blicken, sondern Sie sollen sich umsehen. Sie können aus der Vogelperspektive die Gebäude und Wassereinrichtungen der Stadt bewundern und Sie können zum Obelisk, der zu Ehren des Dichters Lajos Soós gestellt wurde oder zum Lebensraum des geschützten Tátorján-Meerkohles spazieren.

Der Vater des berühmten Poeten der Stadt beherrschte mehrere Fremdsprachen und war als Rechtsanwalt tätig, seine Mutter wohnte in Kenese. Durch die Besuche hat er die Landschaft von Kenese, den Anblick des Balatons liebgewonnen. Er war ein sensibler, zur Melancholie neigender Mann und hat zahlreiche Gedichte über den Balaton geschrieben. Wegen Liebeskummer und des Verlustes seiner Mutter ist er der Depression verfallen. Er selbst hat den Platz seiner Ruhestätte ausgewählt, bevor er sich am 2.Juli 1902 in Budapest mit einer Pistole das Leben nahm.

Sein Grabmal wurde aus rotem Sandstein geschnitzt und befindet sich im reformierten Friedhof am Fuß des Berges an der Seite des Balatons, damit er auch nach seinem Tod den heißgeliebten See „sehen“ kann.

Seine Gedenksäule neben dem Aussichtsturm wurde 1927 auf dem höchsten, 175 Meter hohen Punkt des Berges, da erhielt der Berg selbst auch seinen Namen. Auf der Seite zum Balaton steht eines der liebsten Balaton-Gedichte des Dichters:

Kedves Balaton, én csak hozzád vágyok, (Lieber Balaton, ich sehne mich nur nach dir,)
Ringasson el a te habos ágyod. (Dein Schaumbett soll mich einwiegen.)
Itt boruljon rám az örök éjjel; (Hier soll die ewige Nacht auf mich fallen)
Te takarj be bársonyos fövénnyel. (Du sollst mich mit samtigem Sand bedecken.)
Te suttogd el hajnali szellőnek, (Flüstere der frühen Brise,)
Alkonyattal vándorló felhőnek, (der mit der Dämmerung wandernden Wolke,)
Csillagos éj hulló harmatának: (dem Tau des sternhellen Nachthimmels zu:)
Mért szaggatá e szívet a bánat (Warum mein Herz vor Kummer zerreißt.)

Der Aussichtsturm Kisfaludy und der Tunnel

Am Hohen Ufer von Akarattya wurde dieser Aussichtsturm im Schatten riesiger Bäume errichtet. Wer darauf klettert, kann das Panorama von einer Höher vor etwa 20 Stockwerken bewundern. Gewaltige Teile des Süd- und Nordufers kann der Blick und die Kamera einfangen, die Halbinsel Tihany mit der Silhouette der Abtei runden den Horizont ab, aber bei klarem Wetter kann man sogar die Berge von Badacsony und Fonyód sehen.

Ein besonderes Erlebnis ist hier im Sommer beim Licht von Fackeln die Chore oder Kammermusik zu hören!

Die romantischen Holztreppen führen zum Balaton, unterwegs können Sie sogar ein Bahnkunstobjekt bewundern: Den einzigen Tunnel der Gegend. Bei dem Bau ergaben sich zahlreiche Schwierigkeiten, er ist öfters eingestürzt. Der Lössboden musste durch Bepflastern, Betonieren, Ansiedlung von Akazienwäldchen gestärkt werden.

Die Reisenden können aber etwas Besonderes erleben, als aus dem Fenster des aus dem Tunnel kommenden Zuges von der Höhe die glänzende Wasseroberfläche erblicken. Der Slogan „Das östliche Tor des Balatons“ lässt sich hier erst recht verstehen…

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