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Naturschönheiten

12. Statuen, Denkmäler, Gedenkstätte

Bronzestatue von Lajos Kossuth

Die Bronzestatue von Lajos Kossuth, der auf einem hohen Sockel in die Zukunft blickt, ist ein Werk von Béla Gerenday. Die Statue wurde Mitte Oktober 1899 enthüllt, wobei auch der Sohn von Kossuth, Ferenc Kossuth auch dabei war. Die Aufschrift erstellte der berühmte Dichter von Kenese, Lajos Soós, das Namenverzeichnis im Sockel listet die Spender auf.


Die Idee des Freiheitskampfes 1848/49 begeisterte lange die Einwohner. Die Nationalgarde wurde auch hier aufgestellt, aber es kam nicht zu größeren Einsätzen.

Bei allen Häusern wurden Kossuth-Banknoten, Porträts, Bilder über den Freiheitskampf aufbewahrt, pflegten die Erinnerung an die 13 Märtyrer von Arad.

Die Tätigkeit des Ausschusses, der das Fest im März organisierte, lässt sich aus einem der Protokolle der reformierten Pfarrei erschließen. Aus diesem Gedanken entfaltete sich der „Kossuth Ausschuss vom 1848 in Kenese“. Diese Organisation wurde bereits im Jahr des „Eremit von Turin“ , d.h. am 15. März 1894 gegründet, pflegte den Gedanken des Freiheitskampfes, organisierte die jährliche Feier.

Im Jahr des Millenniums, 1896 haben sich die Getreuen der Unabhängigkeit landesweit miteinander wetteifernd entschlossen, eine Kossuth-Statue aufzustellen. Unsere Stadt war unter den ersten, die die Sammlung für die Kosten initiierten. Es ist dem Organisationtalent und der Opferbereitschaft der Mitglieder des Ausschusses zu verdanken, dass bald auch die finanziellen Hürden abgebaut wurden und eine der schönsten und ältesten Kossuth-Statue in unserer Stadt enthüllt werden konnte. Sie hatten zwar vor, die Statue an der 50. Jahreswende des Freiheitskampfes aufzustellen, mussten jedoch noch ein Jahr warten.

Der Ausschuss verrichtete beispielhaft seine Arbeit. Sie haben von den Programmen Feiertages am 15. März bis hin zu der Aufrechterhaltung der Ordnung alles arrangiert. Drei Vorsitzende wurden gewählt, bei den Versammlungen waren alle Mitglieder anwesend. Der Protokollführer des Ausschusses war immer der reformierte Pfarrer.

Der „Ausschuss vom 1848 in Kenese“ löste sich nach dem zweiten Weltkrieg nach 50 Jahre Wirkung auf.

Garten der Helden

Die trauernde Nachwelt hat den gefallenen Helden des ersten Weltkriegs ein Denkmal in einem ruhigen kleinen Garten gesetzt. Ein Zaun aus Schmiedeisen gewährt die Sicherheit vor dem regen Verkehr der Straßen, damit wird auch betont, dass sie die Ruhe wirklich verdienen. Am Sockel des Steindenkmals von Béla Farkas wurden mit goldenen Buchstaben auf der rechten und linken Seite die Namen deren Helden aus Kenese graviert, die im Krieg zwischen 1914-1918 ihr Leben dem Vaterland opferten.

Der Sockel des Denkmals ist 2,5 Meter hoch, darauf stehen zwei lebensgroße Soldaten. Der eine Soldat stützt den verletzten anderen. Der Soldat, der wegen der schweren Verletzung eine leidende Miene macht, wurde vom Künstler authentisch dargestellt. Die Mütze hat der Verletzte schon längst verloren, aber sein Schwert hält er stur in seiner rechten Hand.

Einen würdigen Rahmen der beiden leidenden Soldaten gibt im Hintergrund die katholische Kirche, die Zierbäume betonen den würdigen Gemütszustand: Nur keine Hetze, hier soll man der Toten gedenken, ihnen Respekt geben.

Die Einweihung der aus Spenden gestellten Komposition erfolgte am 14.August 1927.

Der Zweite Weltkrieg hat große Schäden angerichtet: Die rechte Seite des Sockels wurde durch einen Bombenangriff beschädigt. Ein Teil der Namen ist verschwunden, viele sind nur noch fragmentarisch erhalten.

Die Mehrheit der aufgelisteten 65 Namen der gefallenen Helden ist auf uralte Familiennamen in Kenese zurückzuführen. Die Siedlung verlor 8% aus den damals 1800 Einwohnern im Krieg.

Die Namen der reformierten Opfer des Zweiten Weltkriegs wurden an der Wand der reformierten Kirch auf einem Schild verewigt.

Sankt Johannes Nepomuk-Denkmal

Sankt Johannes Nepomuk, Beschützer der Brücken und Gewässer steht natürlich auch in Kenese bei einer Brücke an einem Bach, zwischen der reformierten Pfarrei und der Bibliothek.

Das aus Sandstein geschnitzte Denkmal ist das älteste in der Stadt, muss daher geschützt werden, deshalb wurde es ein bisschen weiter von seinem ursprünglichen Platz, im Gebäude der Bibliothek beherbergt. Das Denkmal am Platz ist also nur eine Kopie, aber trotzdem ehrenwürdig.

Denkmal für 1848

Im reformierten Friedhof steht die zu Ehren des Freiheitskampfes 1848/49 gestellte Gedenksäule, ein Werk des volkstümlichen Holzschnitzers, József Nyulasi.

Denkmal für 1956

Es gibt sogar zwei davon. Das eine steht im Bakó Park in Kenese, das andere im Rákóczi Park in Akarattya.

Denkmal Kisfaludy

In dem Széchenyi Park, nahe zum Balaton erinnert ein hübsches Werk an den feierlichen Moment, als 1846 „der größte Ungar“, István Széchenyi, am Bord des Dampfers Kisfaludy zuerst angelegt hat und damit die Schifffahrt im Balaton seinen Anfang nahm.

Handwerkerdenkmal

Vor dem Heimathaus, in der Kossuth Strasse steht unter grossen Bäumen das Haus des Handwerkers, wo sind noch immer Versammlungen für Unternehmers, und hier können Volkslieder "Regenbogen" üben. Vor dem Haus steht die Büste des Zimmermanns, István Bognár, ein Werk von Gizella Péterfi.

Zierbrunnen

Das blütenblattförmige Zierbrunnen am alten Marktplatz befindet sich hinter der katholischer Kirche und dem Rathaus, es ist ein Werk der Keramikerin Éva Ambrus. Der ruhige, hehre Platz eignet sich zur Erholung, zu verschiedenen Feiern und Veranstaltungen.

Tor des dritten Jahrtausends

Das Tor ist ein Werk der in Kenese lebenden Malerin und Bildhauerin Gizella Péterfy. Das Symbol des Tors des dritten Jahrtausends wird durch zwei, einander berührende Hände. Es wurde zur Jahreswende des Millenniums gestellt.

Garten der Babys

Seit 2009 wird zu Ehren aller Neugeborenen ein Rosenstock sowohl in Akarattya, als auch in Kenese im Mai am Kindertag gepflanzt, um das erfreuliche Ereignis zu feiern. An den Rosenstöcken stehen auch die Namen der Neugeborenen auf kleinen Schildern.

Die Gärten sind in:

  • Balatonkenese: Dózsa György Platz, vor der Spielburg „Tátorján“.
  • Balatonakarattya: Rákóczi Park, westlich von der Rákóczi-Ulme.

Kanufahrer György Kolonics

In der unmittelbaren Nachbarschaft des Rákóczi Parks in Akarattya befindet sich ein kleiner Gedenkpark, der Millennium Park, der zu Ehren der 2000. Jahreswende errichtet wurde. Hier befindet sich der Gedenkstein des Olympiasiegers, der in seinen jungen Jahren tragisch gestorben ist.

Statuen von Ferenc Rákóczi und Albert Wass

Beide Denkmäler stehen in Akarattya, im Rákóczi Park, sie sind die Werke der Kunstlehrers János Huzsvári. In der Region war das Denkmal von Albert Wass das erste ihn darstellendes Denkmal.

Die Margit-Linie

Bei der Margit-Linie gab es im Zweiten Weltkrieg große Schlachten, die viele Opfer verlangten. Die Säule aus Sandstein wurde in Balatonakarattya, in der Nähe des Kreisverkehrs zu Ehren der Opfer nach den Entwürfen vom Pál Molnár gestellt. Die Nachwelt gedenkt der Helden im Mai, an der Jahreswende des Endes des Kriegs.

Kreuz aus Holz

An der Grenze von Kenese und Akarattya steht eine der Gedenkstätte der neuen Geschichte der Stadt.

Das Kreuz an der Straße wurde schon immer respektiert. Die Männer zogen den Hut ab, die Frauen bekreuzigten sich, wenn sie daran vorbeigingen. Zum Glück sind diese Kreuze an den Straßen auch in den schlechten Zeiten des 20. Jahrhunderts erhalten geblieben. Manchmal wurden sie verlegt, wenn sie im Wege standen oder mit Pferd weitergezogen… (Sándorné Farkas)

Aus der Spende der Einwohner von Balatonkenese und Balatonakarattya ist ein neues Kreuz an die Straße gestellt worden, das am 8. Mai 2011 um 12 Uhr vom Erzbischof dr. Márfi Gyula eingeweiht.

Der Aufruf zur Spende zwecks Kreuzstellung lautete wie folgt: „Dieses Kreuz soll die Einwohner von Kenese-Akarattya, unser Vaterland und die über die Grenze lebenden Ungarn in ihrem Glaube, im Streben nach dem Guten, im Zusammenhalt und in der Hilfeleistung stärken!“

Das Ferienhaus von János Pilinszky

Im Zentrum von Kenese in der Fürdő Straße steht das einstige Ferienhaus des Kossuthpreisträgers János Pilinszky. An der Wand des Hauses ist ein Schild angebracht, worauf steht, dass er zahlreiche Sommer hier verbrachte und wie ihn den Balaton inspirierte.

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