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Naturschönheiten

10. Kunstdenkmalhaus mit Schindel

Am nördlichen Ufer des Balatons gab es einst mehr Dörfer der Kleiadeligen. Die typischen Zeichen im Bereich Lebensführung, Gewohnheiten, Baustil sind heute noch oft zu erkennen. Diesen Stil wiederspiegeln zum Beispiel die gewölbten säulenreihen der Hausflurs.


Die Bewohner des vernichteten Stadtteils, namens Sándor waren Adelige, aber auf dem Gebiet des heutigen Kenese gibt es auch zahlreiche adelige Familien. Das bestätigen auch die schönen Wohnhäuser, die heute noch erhalten blieben.

Jede Räumlichkeit des ungarischen Hauses ist separat erreichbar. Der Hausflur kann geschlossen oder geöffnet sein, arkadengeschmückt oder auch nicht. In Kenese gibt es kein Haus mit Vorhaus. Mehrstöckige Bauernhäuser gibt es nicht nur in Kenese, sondern im ganzen Land kaum. Eine echte Rarität ist also das aus Stein und Tegel gebaute mehrstöckige Bauernhaus mit Hausflur.

Dieses Gebäude wurde 1858 im klassizistischen Stil von József Kocsi gebaut. Ursprünglich erstreckte sich hinter dem Haus einen sanfteren Ausläufer des Hohen Ufers, aber dieser Teil des Hügels wurde später weggetragen. Das könnte eventuell begründen, warum es mehrstöckig ist. Ein anderer Grund könnte wiederrum sein, dass József Kocsi früher in einem solchen Haus in Italien gefangen gehalten war.

Interessanterweise wurden im Erdgeschoss der Stall, der Futterspeicher und der Keller errichtet. Im Wesentlichen weist es aber doch die Zeichen eines Bauernhauses auf, weil die Räumlichkeiten im Obergeschoss separat erreichbar waren, wie bei allen einstöckigen Bauernhäusern in der Umgebung. Der Hausflur im Obergeschoss wird von drei schönen Doppelsäulen gehalten.

Als das Gebäude in Gemeinbesitz überging, wurden hier die lokalgeschichtlichen Erinnerungen von Balatonkenese aufbewahrt (Die heutzutage im Heimatsmuseum besichtigt werden können) – Dieses Programm und der kurze Spaziergang sind besonders empfehlenswert.

Im Jahre 1960 wurde das Haus vollkommen renoviert, bekam Schindel am Dach und darin wurde ein stimmungsvoller Gasthof namens „Zsindelyes Csárda“ errichtet.

Derzeit befindet sich das Haus im Privatbesitz und kann daher nicht besucht werden.

Bei einem Spaziergang in unserer Stadt können Sie auch weitere Bauernhäuser entdecken.

Im Falle der typischen deutschen Häuser konnte man vom Gang durch eine einzige Tür in die Küche gelangen und aus der Küche dann in die rechts und links gelegenen Zimmer. Diese Räume hatten keine eigene Tür zum Gang. Übrigens wurde das Wort „Gang“ aus dem Deutschen übernommen. Kenese war einst von diesen typischen Deutschen Häusern geprägt, die Zahl der typisch ungarischen Häuser ist geringer.

In den 1950er Jahren wurden noch mehr als 20 Bauernhäuser mit einem gewölbten Hausflur mit Pfeiler oder Säulen registriert. Diese wurden im 19. Jahrhundert gebaut aber heute stehen nur noch einige davon.

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