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Naturschönheiten

8. Heimatsmuseum

Ende des 18. Jahrhunderts, nach der vernichtenden türkischen Herrschaft wurden die Grundstücke von kKenese immer mehr bebaut. Nach und nach wurden Häuser auf die 150 Quadratklafter großen Fronhöfe gebaut. Auf der Katasterkarte vom Jahre 1858 ist das heutige Heimatsmuseum unter Kossuth Str. 6 deutlich zu erkennen. Es steht in einer Häuserreihe, die senkrecht zur Straße gebaut wurden, damals im Besitz von Ferenc Sipos.


Es trägt die typischen Zeichen des Volksbaus am Balaton. Die Räumlichkeiten: Das erste Zimmer ist mit Vorhof, Küche mit Freikamin, hinteres Zimmer, Speisekammer, Kammer, Wagenschuppen und Stall. Vor den ersten beiden Räumlichkeiten erstreckt sich eine gewölbte Laube mit gemauerter Balustrade. Die „Sommerküche“ dem Haus gegenüber wurde 1926 gebaut.

Die Mauer auf dem Sockel aus Bruchstein ist aus gestampfter Erde, Tegel und Backstein. Die Küche mit dem Freikamin und die Laube sind gewölbt, in den anderen Räumlichkeiten gibt es eine Balkendecke. Der Dachstuhl ist mit Schilfrohr bedeckt.

Vor der Umbauwelle der 1960er Jahren wurde es verschont. Da haben Lászlóné Vér und József Kecskés mit ihren Schülern eine Sammelarbeit begonnen, um die alten Haushaltsgeräte und Schriftstücke, die auf den Dachböden bewahrt wurden, zu retten.

Der Aufsichtsrat für Kunstdenkmäler erwarb die geschützte Pforte 1983 von Jánosné Kósa geb. Irma Sipos.

Das Heimatmuseum wurde nach dem Renovierungsplan von Péter Wirth im Jahre 1990 renoviert.

Die lokalgeschichtliche Sammlung wurde im Heimatmuseum am 16. Juni 1991 eröffnet, die Gegenstände und die Dokumente können im ersten Zimmer besichtigt werden.

Die andere Kollektion, „der Ausschuss vom ‘48“ besteht aus Dokumenten, die seine Arbeit vorstellen, sowie aus Bildern und Statuen über Lajos Kossuth.

Die Erinnerungen des Vikars Gusztáv Jánosi (1841-1911), des Mitglieds der Kisfaludy-Gesellschaft über Kenese werden in einem getrennten Schaukasten bewahrt, hier befinden sich auch die Gegenstände und Werke des Autors János Váth (1887-1962), sowie die von Soós Lajos (1856-1902, der Dichter des Balatons genannt wird, und ferner die Erzählungen und Familienfotos des Bauerndichters Károly Csizmadia (1878-1934).

Sie können auch das Namenverzeichnis der Webermeister, die Reliquien des Handwerkerkreises und Fotos und das Badeleben besichtigen.

Die Kammer, deren Eingang vom Hof ist, ist mit den Gegenständen im Zusammenhang mit dem Getreideanbau und den typischen Geräten des Weinbaus und Fischens eingerichtet.

Dieses prächtige Kunstdenkmal unserer Stadt erwarb 2011 den Titel „Heimatsmuseum des Jahres“.

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