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Naturschönheiten

7. Reformierte Kirche und ihre Pfarreien

Die Kirche wurde zwischen 1658-1660 auf die Überreste der einst hier stehenden katholischen Kirche gebaut. Die Kirche ist ein geehrtes Kunstdenkmal der Stadt, sie bildet mit dem spätbarocken Pfarrhaus eine harmonische Einheit. Das Gebäude hat eine östliche Lage, was auf ihr altes katholisches Wesen hinweist.


Der Turm wurde 1739 zur westlichen Seite gebaut, im Jahre 1844 wurde er höher gebaut. Die eigenartigen Eckstützpfeiler mit den Schießscharten beweisen, dass sie auch als Schutz vor fremden Plünderungen diente. Das Fachwerk der neuen Turnhaube bekam ein neues Blechdach, die Spitze wurde mit einem verzierten Knopf geschmückt, worin eine längliche Flasche mit einer Gedenkschrift gestellt wurde. Schließlich wurde der Knopf versiegelt.

Im Jahre 1849 wurden der Verputz und die Uhr des Turmes durch einen Hagel und einen heftigen Sturm stark beschädigt. Der Budapester Urmacher, János Müller baute die neue, auch heute zu sehende Uhr, wozu er das Zifferblatt der alten Uhr verwendete.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts gab es im Turm drei Glocken, aber die große und die kleine wurden im ersten Weltkrieg eingeschmolzen, 1922 hat die Gemeinde neue in Budapest gießen lassen. Die große Glocke wiegt 300 Kilogramm, die kleinste 80 Kilogramm. Die derzeitige große Fisglocke wiegt 300 Kilogramm. die älteste Glocke ist die mittlere, die 1741in Buda gegossen wurde.

Die Eckstützpfeiler des Turmes erwecken einen gotischen Eindruck. Darauf stehen gewölbte Fenster. Die sanften Fronten lassen die Kirche angenehm erscheinen. Die Fronten kommen bei der dunkleren Verschalung des gestrichenen Satteldaches gut zur Geltung.

Die erste Turmuhr wurde 1807 erstellt, die andere ein Jahrhundert später. Die auch heute noch funktionstüchtige Uhr zeigte bis zur Elektrifizierung der Glocken die Zeit, das erforderte aber natürlich das tägliche Hochziehen der Gewichte.

Im Erdbeben vom Jahr 1985 wurde das Gebäude beschädigt, der Turmknopf ist heruntergefallen. 1986 wurde es renoviert.

Der Tisch des Herren und das Taufbecken sind aus Marmor und wurden 1900 von Károly Bátky und Paulina Móricz der Kirche geschenkt.

Die verzierte Tischdecke des Tisches des Herren hat die Frau des Pfarrers János Móricz 1887 auf bordeauxroten Samt gestickt. Die Muster sind Brot und Getreide.

Die Orgel wurde im Juni 1911 in die Kirche gestellt.

Der westliche Giebel hat ein Vordach aus Holz mit Szeklermuster, darunter steht die Marmortafel der reformierten Märtyrer des zweiten Weltkriegs.

Seitens des Turmes befindet sich der Kirchengarten mit dem Speerholz zur Erinnerung der Landesversammlung im Jahre 1532 in Balatonkenese.

Der Kirche gegenüber steht das Gebäude der alten Pfarrei, in der sich die Bibliothek befindet. Die neue, 1834 errichtete Pfarrei weist spätbarocke Motive auf.

Die reformierte Kirche in Kenese ist nicht nur am Balatonufer, sondern in ganz Ungarn eine der ältesten. Einer der Gründer könnte gegen 1535 der Reformator Mátyás Dévai Bíró sein.

In den Jahren 1921-23 wurde Balatonkenese der Bischofssitz des reformierten Kirchendistriktes in Transdanubien.

Die alte Pfarrei der Kirche gegenüber ist beinahe 500 Jahre alt. Im Jahre 1748 kam sie zur Jesuiten, zu den damaligen Gutsherren von Kenese. Im Jahre 1993 hat die Gemeinde sie jedoch aus Privathand gekauft. Das imposante Gebäude, deren doppelt gewölbter Keller aus der Türkenzeit stammt. Die Balkendecke und die weißen Wände schaffen eine gemütliche Atmosphäre zum Lesen.

Die alte Pfarrei dient heute als Haus der Gemeinde, sie wurde im Jahre 1834 im Volksbarockstil gebaut und 160 Jahre lang wohnten die Pfarrer hier. Mit der Kirche gemeinsam wurde sie wegen ihrer im Bauernbarockstil gebauten Fassade ein Symbol der Stadt.

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