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Naturschönheiten

2. Die Ulme „Rákóczi“ und ihre Umgebung

Die geschützte Ulme stand länger als 400 Jahren durch, unter dem sich einmal –laut Volksmunde – der Fürst Ferenc Rákóczi selbst erholt hat. die Legende wird zwar durch keinen schriftlichen Beweis bestätigt, aber Fakt ist, dass sein Brigadier, Ádám Béri Balogh öfter hier erschien, er hat sogar im Februar 1707 hier die Truppen vom Kaiser besiegt.


Der Rákóczi-Baum wurde durch einen Blitzschlag leider stark beschädigt, und im Jahre 1991 wurde er vom starken Wind endgültig vernichtet. In seiner Nähe wurde in diesem Jahr ein Mammutbaum gepflanzt, und da es gerade am Tag des Auszugs der sowjetischen Truppen erfolgte, bekam er den Namen „Freiheitsbaum“.

Der Mammutbaum war zu seiner Glanzzeit 22 Meter hoch, sein Durchmesser in Brusthöhe betrug 240 Zentimeter, sein Umfang 750 Zentimeter.

Der Baum spielte einst eine wichtige Rolle in der Orientierung der Schifffahrer und Fischer am Balaton, er fungierte quasi als „Grenzbaum“. Die Fischer des Komitats Veszprém, Somogy und Zala positionierten sich mit seiner Hilfe, da sie nur aus dem Wasser, das in ihrem Komitat lag, Fische fangen durften. Der Methusalem-Baum vertrocknete zwar im Jahre 1968, trotzdem ist er der bekannteste geschützte Baum des Balaton-Oberlandes. Mit seinen Wurzeln ernährt er bereits eine neu gesetzte Ulme, verbindet damit die Vergangenheit mit der Gegenwart. Wahrscheinlich war das Gebiet der Schauplatz der Landesversammlung im 16. Jahrhundert.

Nach der tragischen, verlorenen Schlacht in Mohács kämpften mehrere Mächte um die ungarische Krone. Die verwitwete Königin, Maria unterstützte die Ferdinand Habsburg, die Befürworter des nationalen Königtums wollte dagegen Jánost Szapolyai zum König. Um die Frage zu klären, wurde am 5. November 1526 in Székesfehérvár eine Landesversammlung zur Königswahl einberufen, auf der der Adel den österreichischen Thronbewerber ablehnte. Die Krone von St. Stefan wurde vom Kronhüter Péter Perényi, damals noch Getreue von János Szapolyai gehütet, dadurch wurde die Krönung von Szapolyai, dem Woiwode aus Transsylvanien in der uralten Krönungsstadt ermöglicht.

Parallel wurde auch in Bratislava eine Landesversammlung zwecks Königswahl einberufen, wo Perényi bereits den Hamburger unterstützte und seine Krönung auch ermöglichte.

Die beiden „offiziellen“ Könige und ihre Parteien vernichteten dann die Einheit des Landes.

Um das Problem friedlich zu lösen versammelte sich der ungarische Adel mehrmals an verschiedenen Orten des Landes. In unserer Stadt. In Balatonkenese versammelten sie sich – wahrscheinlich in der Umgebung der großen Ulme – am 1. Januar 1532.

Wegen Verbot ihrer Herren kamen nur wenige Herrenhausmitglieder zur Versammlung, aber der kroatischer Ban, drei Erzpriester und etwa 65 Herrenhausmitglieder waren mit ihrer Begleitung dabei. Drei Tage lang dauerte die unersprießliche Debatte und die Versammlung endete schließlich ohne Ergebnis oder jeglichen Beschluss. Die nationale Einheit ist gestürzt, das Land ist in zahlreiche Teile zerfallen. Der Adel hatte viel von dieser Versammlung erhofft, sie haben von ihren Königen viel verlangt. Der Misserfolg kann als Sturz der nationalen Einheit und Vorderrücken der eigenen, individuellen Interessen gedeutet werden.

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